
Immer wieder kommen Kunden zu uns, die den Wert ihres Goldes oder Silbers bereits im Internet recherchiert haben. Der aktuelle Börsenkurs, das Gewicht von Schmuck oder Silberbesteck – schnell ist ausgerechnet, was beim Verkauf herauskommen soll. Zumindest im Kopf.
Fällt das Ankaufsangebot dann niedriger aus, ist die Enttäuschung manchmal groß. Der Preis stand doch gerade noch so im Internet.
Dahinter steckt ein häufiges Missverständnis: Der Börsenkurs für reines Edelmetall ist nicht dasselbe wie der Ankaufspreis für eine Goldkette, einen Ring oder ein geerbtes Silberbesteck. Wer den Unterschied kennt, kann Internetpreise besser einordnen – und versteht, warum zwischen Kurstafel und Auszahlung noch ein paar Rechenschritte liegen.
Welche das sind? Das erklären wir hier.
Erst einmal: Wie viel Gold oder Silber steckt tatsächlich drin?
Auf Seiten wie Kitco werden Edelmetallkurse angezeigt. Diese beziehen sich auf reines Metall – nicht auf das gesamte Gewicht einer Kette, eines Rings oder eines Silberbestecks.
Ein Beispiel: Ein Schmuckstück aus 585er Gold besteht zu 58,5 Prozent aus Gold. Zehn Gramm dieses Schmucks enthalten damit 5,85 Gramm Feingold. Bei 925er Silber sind es entsprechend 92,5 Prozent Silber. Steine und Bestandteile aus anderen Materialien zählen beim Edelmetallgewicht natürlich nicht mit.
Wichtig dabei: Der geringere Edelmetallanteil ist noch kein Händlerabschlag. Zunächst geht es nur darum, den tatsächlichen Metallwert zu ermitteln. Erst danach kommt die Kalkulation des Ankaufspreises ins Spiel.
Vom alten Schmuckstück zum handelbaren Edelmetall
Eine gerissene Goldkette lässt sich nicht einfach per Mausklick zum Börsenkurs verkaufen. Dazwischen liegt Arbeit.
Je nach Gegenstand gehören dazu:
- Prüfung und Analyse: Gewicht, Echtheit und Edelmetallgehalt müssen bestimmt werden.
- Einschmelzen und Aufbereitung: Altgold und Altsilber müssen häufig verarbeitet und die enthaltenen Metalle getrennt werden.
- Transport und Versicherung: Wertgegenstände sollen sicher an ihr Ziel kommen.
- Aufbewahrung: Edelmetalle brauchen einen geschützten Platz – die Schreibtischschublade ist eher keine Dauerlösung.
- Personal und Geschäftsbetrieb: Fachkundige Bewertung, Beratung, Räume und Technik verursachen ebenfalls Kosten.
Nicht jeder Posten fällt bei jedem Stück gleich an. Ein handelsfähiger Goldbarren lässt sich meist einfacher weiterverkaufen als eine Sammlung alter Ketten, Ringe und einzelner Ohrringe. Deshalb lässt sich auch nicht für alle Stücke derselbe Abschlag ansetzen.
Und dann bewegt sich auch noch der Kurs
Zwischen Ankauf und Weiterverkauf kann der Gold- oder Silberpreis sinken. Der Kunde hat sein Geld dann bereits erhalten. Wie viel der Ankäufer beim Weiterverkauf bekommt, steht dagegen möglicherweise noch nicht fest.
Wie groß dieses Risiko ist, hängt unter anderem davon ab, wie schnell weiterverkauft wird oder ob sich der Preis absichern lässt. Auch dieses Risiko – oder die Kosten, um sich dagegen abzusichern – muss der Ankäufer beim Preis berücksichtigen.
Darf der Händler auch etwas verdienen?
Ja. Wir haben nachgerechnet: Miete, Mitarbeiter und Versicherungen lassen sich leider nicht allein mit der Freude an schönen Schmuckstücken bezahlen.
Ein Ankaufsunternehmen muss wirtschaftlich arbeiten. Der Ankaufspreis muss deshalb so berechnet sein, dass neben Kosten und Risiken auch ein angemessener Gewinn berücksichtigt wird.
Das bedeutet aber nicht, dass die gesamte Differenz zum rechnerischen Metallwert als Gewinn beim Händler landet. Aus dieser Differenz müssen zunächst die genannten Aufwendungen bezahlt werden. Nur was danach übrig bleibt, ist tatsächlich Gewinn.
Ein Abschlag ist normal. Eine verständliche Erklärung sollte es auch sein.
Natürlich gibt es auch im Edelmetallankauf schwarze Schafe. Ein niedriger Preis wird nicht allein dadurch fair, dass jemand „Schmelzkosten“ oder „Kursrisiko“ dazu sagt.
Deshalb setzen wir bei den Wertfindern auf Transparenz. Unsere Kunden sollen verstehen, wie wir ihre Stücke bewerten und wie unser Angebot zustande kommt:
- Welches Gewicht wird berücksichtigt?
- Welcher Edelmetallgehalt liegt vor?
- Ist das Stück direkt handelbar oder muss es aufbereitet werden?
- Welcher Betrag wird tatsächlich ausgezahlt?
Dafür muss niemand Börsenprofi sein oder einen Taschenrechner mitbringen. Fragen sind ausdrücklich willkommen.
Ihre Schätze verdienen mehr als einen Blick auf die Kurstafel
Der Internetkurs ist eine gute Orientierung. Er kennt aber weder Ihre Kette noch Ihre Münze noch das Silberbesteck aus Omas Schrank.
Wir schauen genauer hin und erklären Ihnen unser Angebot in verständlicher Sprache. Ohne Fachchinesisch und ohne Goldgräbergeschichten.
Bringen Sie Ihr Gold und Silber zu den Wertfindern. Wir prüfen Ihre Stücke und erklären Ihnen persönlich, welchen Ankaufspreis wir Ihnen anbieten können.
Machen Sie den ersten Schritt: Lassen Sie Ihre Schätze von den Wertfindern bewerten und entdecken Sie, wie viel Potenzial in Ihren vergessenen Wertgegenständen steckt. Kontaktieren Sie das Team in Bad Schwalbach für eine unverbindliche Beratung – Ihr Erfolg ist unser bestes Interesse!
Rufen Sie uns an, schicken Sie Bilder per Mail oder schauen Sie einfach vorbei.
06124 / 7279780
info@die-wertfinder.de
www.die-wertfinder.de